Los, lass es…

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Noch eine Blogparade mit einem wirklich spannenden Thema, dass wohl keinem von uns leicht fällt. Es geht um das Loslassen.

http://herzcoaching.jetzt/blogparade-loslassen/

Loslassen ist, zumindest für mich, erstmal negativ akzentuiert und liegt auf mir drauf, belastet mich, erdrückt mich schon als Wort…

Etwas loslassen, etwas hergeben, heißt auch Veränderung. Veränderungen, eingetretene Pfade verlassen, mich auf Neues, Unbekanntes einlassen ohne zu wissen wo es hin geht, mag der eine als wunderbar abenteuerlich empfinden…aber für mich und für viiiiele andere ist es  das Verlassen von Dingen die ich kenne und was ich kenne hat eine gewisse Sicherheit-unabhängig davon, ob ich das am Ende gut finde oder nicht…doch weiß ich was ich hab und was ich krieg.

Nun gibts sicher auch Dinge, dann man tatsächlich nicht mehr haben möchte. Sei es bestimmte Kleidung, Gewicht, alte Schuhe, ausgelesene Bücher, den Fernseher aus dem Schlafzimmer verbannen…irgendwas geht immer, wenn man genau hinsieht, auf irgendwas kann ich immer verzichten ohne das es wirklich weh tut…

Tjaaaa, wenn da nicht die die Dinge wären…die man man lieber behalten möchte…und diese Dinge, egal wieviele, kann man in meinen Augen auf ein Wort reduzieren und zusammenfassen als

K O M F O R  T Z O N E

(das Beitragsbild zeigt zB. eine meiner Komfortzonen…Sonntagmorgen 7 Uhr, Wohlfühlklamotten, Sofa und ich allein mit einer Tasse Ostfriesentee mit Kluntje und Wulkje…und NÖ, die will ich nicht loslassen :-)  )

Jupp. Ich hasse dieses Wort auch. Es ist irgendwie überstrapaziert von xmillionen vor allem spiritueller Coaches.

Trotzdem ist es was es ist.

Loslassen wird schwer, wenn es einen Eingriff in meine persönliche Komfortzone bedeutet. Und die kann ja ganz viel ausmachen, wie oben schon erwähnt…und besonders schwierig wirds bei alten Gewohnheiten oder sogar Menschen…

Ich bin ja schon mal als „Frau Wort“ bezeichnet worden…dem ergebe ich mich gern und mache nun aus

loslassen

LOS, lass !

Also, irgendwie fühlt sich das besser an.

Nun könnte man das auffordernde und evt als befehlend anmutende Ausrufungszeichen noch weg nehmen.

Dann bleibt:

Los, lass…

 

Letztendlich bedeutet also loslassen nur -mal wieder- eine Wahl zu haben. Die Wahl, etwas zu lassen oder eben nicht nicht.

Ich könnt lassen, abends nach 20h zu essen.

Ich könnt mich entscheiden, nicht den xten Kontaktversuch zu jemandem zu unternehmen.

Ich könnt mich entscheiden, es zu lassen immer zuerst den Haushalt zu machen bevor ich als Laptop gehe…

Ecetera Eceterea

Loslassen ist also nur ein Wort, dass mir zeigt, die Wahl zu haben etwas zu tun oder zu lassen.

Na, das klingt doch gleich viel besser.

Was ich daraus mache…also hineinzufühlen, welche Wahl die komfortablere für mich ist, bleibt damit mir überlassen.

Eine Erleichterung dabei, meine Komfortzone zu untersuchen und die Entscheidung zu treffen können Murmeln sein…also 2 Gläser…Murmeln in 2 verschiedenen Farben aber in gleicher Größe…jede Murmel ist ein Symbol für ein Argument…wie im Märchen…die guten ins Töpfchen die schlechten ins Kröpfchen…das Glas mit den meisten Murmeln zeigt mir den Weg des lassens…des Loslassens. Geht natürlich auch weniger theatralisch als Vorteil-/Nachteil-Liste auf nem Blatt Papier… :-) aber ich bin romantisch und Autorin… :-)

 

Loslassen kann einfach heißen, die Wahl zu haben…und das find ich nun wieder echt gut-komfortabel… 😉

 

Wie siehst DU das?

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SO bin ich.

SO bleib ich.

Alle Zeit. SAM

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